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Bananenbaum – kultivierte Bananepflanze für das Freiland

Der Bananenbaum, Musa Basjoo, ist für alle Klimazonen geeignet. er lässt sich deshalb nicht nur im Kübel kultivieren, sondern auch im Gartenbeet.

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Unter dem Namen Japanische Faserbanane ist der Bananenbaum ebenfalls bekannt. Er ist die Freilandbanane, welche bereits am längsten in Mitteleuropa kultiviert wurde. Zudem ist er die Bananenart, die am meisten winterhart ist. Sein Stamm, der aus Fasern besteht, verdickt sich von Jahr zu Jahr. Der Bananenbaum wächst, wenn er optimale Bedingungen hat, sehr schnell und kann im Freiland Wuchshöhen von 2 bis 3,5 Metern problemlos erreichen.

Bananenbaum – pflanzen & pflegen

Bei der Pflege von einem Bananenbaum gilt es zu unterscheiden, ob sie im Kübel oder im Freiland steht. Hier ergeben sich einige Unterschiede die der Gärtner wissen sollte, beispielsweise im Substrat. Der Bananenbaum an sich, trägt auch Früchte in Form von Minibananen, aber diese bilden sich frühestens nach einer Zeit von fünf bis sieben Jahren aus.

Pflanzzeit – ab Mitte Mai

pflanzzeit Die Zeit nach den Eisheiligen, also ab Mitte bzw. Ende Mai ist ideal dafür, um den Bananenbaum ins Freiland auszusetzen. Vorher ist die Gefahr von Nachtfrösten zu groß, die den Bananenblättern schaden können. Bei einer zeitnahen Pflanzung hat die Bananenpflanze Zeit, sich bis zum Herbst zu kräftigen und ausreichend anzuwachsen. Junge Pflanzen sollten die ersten zwei bis drei Jahre allerdings noch im Kübel verbringen, weil sie nur eingeschränkt winterhart sind.

Standort – hell und sonnig

standort Licht ist für den Bananenbaum ebenso wichtig, wie ein windgeschützter Ort. Letzteres deshalb, weil seine Blätter im Wind leicht einreißen und so zu Schaden kommen. Neben hellen Standorten, toleriert die Bananenpflanze auch noch halbschattige. Locker Boden erleichtert die Wurzelbildung und ist von Vorteil.

Pflanzenabstand – ein bis zwei Meter

pflanzenabstand Wichtig ist, dass ein Bananenbaum sich voll entfalten kann und nicht in ihrem Wachstum eingeschränkt ist. Deshalb empfiehlt sich ein Pflanzabstand von mindestens ein bis zwei Metern.

Pflanztiefe – etwa 50 cm

pflanztiefe Für den Pflanzzeitpunkt sollte der Boden nicht nur möglichst warm, sondern auch abgetrocknet sein. Das Pflanzloch für den Bananenbaum sollte mindestens 50 Zentimeter tief und 80 Zentimeter breit sind.

Wuchshöhe – 2,5 bis 3 Meter

wuchshoehe Im Freiland und im Pflanzkübel kann ein Bananenbaum durchaus eine Wuchshöhe von 2,5 bis 3 Meter erreichen.

Blütezeit

bluetezeit Ein Bananenbaum kann auch in heimischen Gärten Blüten ausbringen. Allerdings dauert es mindestens fünf bis sieben Jahre. Erst dann zeigen sich die grüngelben Blüten, aus denen dann später die Früchte hervorwachsen.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Im Freiland ist der Pflegeaufwand für den Bananenbaum als gering anzusetzen, im Kübel hingegen eher im geringen bis mittleren Bereich. Das liegt daran, dass die Bananenpflanze unbedingt eine Drainageschicht benötigt. Ideal ist das Substrat zu 50 Prozent mit Granulat zu mischen. Zusätzlich benötigt der Bananenbaum im Kübel regelmäßig Dünger. Außerdem sollte der Gärtner sie regelmäßig mit Wasser besprühen. Zudem handelt es sich bei dem Bananenbaum um eine schnellwachsende Pflanzenart, weshalb ein Umtopfen spätestens alle ein bis zwei Jahre von Nöten ist.

Wasserbedarf – mittel

waesserung Der Bananenbaum benötigt regelmäßig Wasser, egal ob sie im Freiland oder im Kübel steht. Wer sie im Pflanzgefäß kultiviert, muss auch im Winter für eine gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr sorgen. Zudem empfiehlt sich ein Besprühen mit Wasser, denn die Banane ist aus ihrer Heimat eine höhere Luftfeuchtigkeit gewöhnt, als hierzulande. Staunässe gilt es immer zu vermeiden, da diese dem Bananenbaum schaden kann.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Ein Bananenbaum ist eine mehrjährige Pflanze. Sie bringt immer wieder neue Blätter aus.

Schnittzeit – Herbst

schnittzeit Einen regelmäßigen Rückschnitt benötigt der Bananenbaum nicht. Verwelkte oder vertrocknete Blätter kann der Gärtner aber jederzeit komplett abschneiden. Ebenso verhält es sich, bei einem Krankheitsbefall, hier ist sogar ein extremer Rückschnitt bis auf zwei bis drei Zentimeter möglich. Allerdings sollte der Pflanzenliebhaber vom Bananenbaum dann im Herbst zurückschneiden, wenn sie im Freiland überwintert. Hier gilt es alle Blätter, etwa 40 bis 60 Zentimeter über dem Boden zu kappen

Bananenbaum überwintern

winterhart Beim Überwintern vom Bananenbaum kommt es wieder darauf an, ob sie im Kübel oder im Freiland steht. Im Garten ausgepflanzt, benötigt die Banane nicht nur einen radikalen Rückschnitt im Herbst, sondern auch einen Schutz vor den kalten Temperaturen. Ideal ist hier eine Schicht aus Laub, Häckselgut oder Stroh. Diese ist so dick aufzuschütten, dass sie knapp unter den verbliebenen Stamm der Banane reicht. Über den restlichen Stamm nun am Besten noch eine Holzkiste stülpen und diese mit einer Folie abdecken, damit der Baumstumpf einen Schutz vor Regen hat. Im Frühjahr, wenn keine Nachtfröste mehr da sind, kann die Schutzschicht wieder weg. Danach treibt der Bananenbaum langsam wieder aus.
 
Bananenbäume im Pflanzkübel müssen spätestens dann ins Haus, wenn die Temperaturen unter fünf Grad Celsius fallen. Allerdings sollten sie hier auch nicht zu warm stehen, sondern lediglich bei fünf bis zehn Grad Celsius. Perfekt ist hier beispielsweise ein ungeheizter Wintergarten, denn dort hat es keine Minusgrade und hell ist es außerdem. Idealerweise stellt der Gärtner den Bananenbaum noch auf eine Styroporplatte, damit die Wurzeln nicht so sehr der Kälte ausgesetzt sind. Während des Winters die Banane vorsichtig gießen, das Substrat sollte nie austrocknen. Nach draußen darf sie erst im Mai wieder. Wer hier nach den alten Bauernregeln geht, nimmt die Eisheiligen als Richtwert.

Erntezeit – unterschiedlich

erntezeit In unseren Breitengraden kommt es nur gelegentlich vor, dass ein Bananenbaum Blüten ausbildet und Früchte bekommt. Deswegen lässt sich auch hier keine Erntezeit festlegen, weil es zu unterschiedlichen Zeiten geschieht. Es gibt auch Bananenpflanzen, die im Winterquartier das Blühen anfangen, aber wie schon erwähnt nur sehr selten.

Vermehrung

Ein Bananenbaum bildet von sich aus Ableger aus, aus denen sie sich leicht vermehren lässt. Diese bleiben an der Mutterpflanze, bis sie Wurzeln gebildet und eine Größe von etwa 60 Zentimetern erreicht haben. Für viele ist der ideale Zeitpunkt der Trennung im August, andere hingegen raten dazu die jungen Pflanzen gleich beim Erreichen der idealen Größe abzutrennen. Die Verbindung zwischen der Mutterpflanze gilt es mit einem scharfen Messer zu kappen. Nachdem es meist eine etwas größere Schnittfläche ist, gilt es sie zu desinfizieren, damit sich keine Krankheiten und Schädlinge einnisten können. Optimal ist dafür Holzasche geeignet. Die Ableger sollten dann jeweils in einen eigenen Kübel, der mit Pflanzerde gefüllt ist. Erst jetzt das Substrat leicht befeuchten und die Pflanztöpfe an einen warmen Ort stellen, wo etwa 20 Grad Celsius herrschen.

Dünger und Pflanzsubstrat

Generell bevorzugt der Bananenbaum einen relativ lockeren Boden, der zugleich nährstoffreich und durchlässig ist. Im Garten eignet sich besonders ein Gemisch aus Erde, Humus und Sand, wobei alle Bestandteile in gleicher Menge vorhanden sein sollten. Im Kübel hingegen gilt es humusreiche Erde mit grobkörnigeren zu mischen. Ideal sind dabei Bimskies oder Lavagranulat, weil sie einen hohen Mineralienanteil haben. Torf eignet sich in keinem Fall für das Einpflanzen einer Banane. Alternativ ist die Erde auch noch mit Lavasplit, Perlit oder Granulat aus Ton zu mischen. So kann das Wasser nach dem Gießen gut ablaufen und an die Wurzeln gelangen. Rein theoretisch kann aber auch normale Erde für Kübelpflanzen aus dem Handel ausreichend sein, um einen Bananenbaum zu pflanzen.
 
Gedüngt wird die Bananenpflanze im Kübel mit einem Mittel, dass stickstoffhaltig ist – allerdings nur in der Zeit von April bis September. Während der anderen Monate befindet sich die Banane in der Winterruhe, welche der Gärtner beachten sollte. Steht der Bananenbaum im Garten, so gilt es sie ein- bis zweimal im Monat mit Flüssigdünger zu versorgen. Hier geht die Düngemittelsaison etwas länger, und zwar von Mai bis Oktober.

Krankheiten und Schädlinge

Spinnmilben und Wühlmäuse sind die größten Feinde vom Bananenbaum. Gerade während der Wintermonate setzen sich Erstere an ihr fest. Grund dafür können unter anderem zu kalte Temperaturen und zu wenig Luftfeuchtigkeit sein. Deswegen immer schön die Pflanze mit Wasser besprühen. Haben sich die Spinnmilben einmal festgesetzt, so hilft nur noch das Abbrausen vom Bananenbaum mit Wasser. Gegebenenfalls benachbarte Pflanzen ebenfalls abduschen. Wühlmäusen hingegen schmecken die Wurzeln der Bananenbaum im Garten. Hier kann ein Drahtkorb helfen, der beim Pflanzen in das Loch gegeben wird.